Die Antwort vorweg — so konkret, wie sie ehrlich sein kann
Bei SynapSync sieht der Weg so aus:
- Einstieg: Potenzialanalyse für 9.500 € pauschal, Dauer 1–1,5 Wochen. Ergebnis: wo sich KI in Ihrer Produktion lohnt — und wo nicht. Ergebnisoffen, das steht so im Angebot.
- Das Predictive-Maintenance-Modul: Festpreis nach Scoping, 7 Wochen. Der Preis wird nach einem kurzen Gespräch über Ihre Anlagen und Datenlage schriftlich fixiert — vor dem Start, nicht nach Aufwand abgerechnet. Dauert es länger, ist das unser Problem.
Warum steht hier keine Pauschale für das Modul? Weil sie eine Lüge wäre. Der Aufwand hängt an Faktoren, die bei jedem Betrieb anders sind — und jeder Anbieter, der Ihnen ohne Blick auf Ihre Anlagen einen Endpreis nennt, hat entweder versteckte Folgekosten oder rechnet nach, sobald er Ihre Halle gesehen hat.
Woraus sich der Preis tatsächlich zusammensetzt
Vier Faktoren bestimmen das Scoping — Sie können sie selbst vorab einschätzen:
1. Ihre Datenlage. Liegen Maschinendaten bereits vor (SPS-Logs, MES, Historian)? Dann entfällt das teuerste Element vieler Projekte: das monatelange Datensammeln. Falls nicht: Der universelle Drift-Watchdog unseres Systems braucht keine historischen Daten — er lernt die Normalbereiche jedes Signals aus den ersten Messwerten und liefert ab Woche eins. Maschinenspezifisch trainierte Modelle kommen dazu, sobald Ihre Daten es hergeben.
2. Anzahl und Verschiedenheit der Anlagen. Eine Maschine mit 300 Signalen ist ein anderes Projekt als zwölf Maschinen dreier Bauarten. Wichtig für die Folgekosten: In unserer Architektur ist eine weitere Maschine eine Konfigurationsdatei, kein neues Softwareprojekt — die zweite Anlage kostet deshalb deutlich weniger als die erste.
3. Die Anbindung. Beckhoff/TwinCAT und OPC-UA binden wir direkt an, ohne neue Hardware und ohne Eingriff in Ihr Steuerungsprogramm. Exotische Alt-Steuerungen kosten Aufwand — das sagen wir Ihnen im Scoping, nicht in der Schlussrechnung.
4. Vorhandene Sensorik. Wir arbeiten zuerst mit dem, was Ihre Maschinen ohnehin melden. Nachrüst-Sensorik ist die Ausnahme, nicht der versteckte Pflichtposten.
Die versteckten Kosten der anderen Modelle
Beim Vergleich von Angeboten lohnt der Blick auf drei verbreitete Preismodelle:
Das Abo-Modell (Cloud). Klingt günstig pro Monat, endet nie. Nach fünf Jahren haben Sie ein Vielfaches eines Festpreises bezahlt — und wenn Sie kündigen, bleibt nichts. Dazu kommt die Abhängigkeit: Anbieter weg, System weg.
Der Tagessatz. „Wir schauen mal, was Ihre Daten hergeben" zu 1.800 €/Tag ist kein Projekt, sondern ein offenes Ende. Ohne benanntes Ergebnis tragen Sie das volle Risiko.
Das Datensammelprojekt. Manche Ansätze verlangen erst sechs bis zwölf Monate Sensordaten, bevor irgendetwas passiert. Das sind versteckte Kosten in Form von Zeit — und oft das Ende des Projekts, bevor es begonnen hat.
Unser Modell dagegen: Festpreis vor Start, feste Laufzeit, benanntes Ergebnis. Und eine unbefristete Lizenz — einmal lizenziert, dauerhaft nutzbar, konstruktionsbedingt ohne Fernwiderruf.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Das Predictive-Maintenance-Modul endet nicht mit einer Präsentation, sondern mit drei Dingen:
- Ein trainiertes Modell für Ihre Anlage — das Ihnen gehört. Keine Miete, kein Cloud-Zugriff, der enden kann.
- Ein Genauigkeitsbericht, gemessen an Ihren Daten. Welche Genauigkeit Sie erwarten können, sagen wir Ihnen vorher nicht — und misstrauen Sie jedem, der es tut. Sie hängt von Ihren Daten, Maschinen und Sensoren ab. Was wir zusagen: Am Ende steht der gemessene Wert für Ihre Anlage im Bericht. Fällt er schlecht aus, steht das darin.
- Eine Einschätzung zum Produktivbetrieb — ob und wie sich der Dauereinsatz lohnt.
Wann es sich NICHT lohnt
Der Abschnitt, der in Verkaufstexten fehlt: Es gibt Konstellationen, in denen wir abraten.
- Ihre Maschinen liefern kaum Daten und eine Nachrüstung steht außer Verhältnis zum Ausfallrisiko.
- Ungeplante Ausfälle kosten Sie wenig — wenn ein Stillstand weder Liefertermine noch teure Anlagen gefährdet, rechnet sich Früherkennung selten.
- Sie erwarten ein Orakel. Vorhersagen, welche Komponente wann ausfällt, verkaufen wir nicht — wir erkennen Abweichungen früh und erklären sie. Das ist viel wert, aber es ist etwas anderes.
Genau dafür ist die Potenzialanalyse ergebnisoffen: Ein Teil ihrer Ergebnisse lautet gelegentlich „lohnt sich hier nicht". Das kostet Sie dann 9.500 € — und erspart Ihnen ein Vielfaches.
Die ROI-Rechnung, die Sie selbst füllen können
Wir rechnen Ihnen keinen fremden Durchschnitts-ROI vor — die Zahlen anderer Werke sind für Ihre Entscheidung wertlos. Die Rechnung, die zählt, hat drei Zeilen, und Sie kennen alle Werte selbst:
- Was kostet Sie eine Stunde ungeplanter Stillstand an der kritischsten Anlage (Ausfall, Ausschuss, Vertragsstrafen, Wochenendeinsätze)?
- Wie viele solcher Stunden hatten Sie in den letzten zwölf Monaten?
- Welchen Anteil davon hätte eine Früherkennung mit mehreren Betriebszyklen Vorlauf planbar gemacht?
Zur Einordnung von Zeile 3: Auf unserer Referenzinstallation wurden Degradationssignaturen 6–12 Betriebszyklen vor messbarer mechanischer Veränderung erkannt — Vorlauf genug, um Eingriffe zu planen, statt sie im Ausfall zu improvisieren. Über den 180-tägigen Evaluierungszeitraum gab es null ungeplante Ausfallzeit. Eine einzelne Installation, als solche gekennzeichnet — aber sie zeigt die Größenordnung dessen, was Zeile 3 realistisch macht.
Der nächste Schritt ist kein Kauf, sondern ein Gespräch: Beschreiben Sie uns eine Maschine, die Sie Geld kostet. Wir antworten innerhalb von 1–2 Werktagen — auch dann, wenn die ehrliche Antwort „lohnt sich bei Ihnen nicht" lautet.