Diese Seite beschreibt, wie ein System zu Ihnen kommt. Was Ihr Standort dafür bereitstellen muss, steht unter Systemanforderungen; was Sie betreiben, unter SAIP; und wem es danach gehört, unter Lizenzierung.
Deployment-Philosophie
SynapSync-Deployments sind so konzipiert, dass sie sich sauber in bestehende Infrastruktur integrieren, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen, neue Angriffsflächen zu öffnen oder dauerhafte Anbieterkonnektivität zu erfordern. Ziel ist ein System, das nach der Installation vollständig dem Kunden gehört — operativ, technisch und rechtlich.
Jedes Deployment folgt einer strukturierten Methodik, die über verschiedenste Betriebsumgebungen hinweg entwickelt wurde — von kommerziellen Rechenzentren bis zu geheimhaltungsbedürftigen Regierungseinrichtungen. Der Prozess ist darauf ausgelegt, Integrationskomplexität früh sichtbar zu machen, während das technische Team noch reagieren kann, statt erst im Produktivbetrieb.
Deployment-Pfade
SynapSync unterstützt zwei Deployment-Pfade, ausgewählt nach Kundenzeitplan, vorhandener Hardware und Zertifizierungsanforderungen:
Hardware-Appliance-Deployment: SynapSync liefert vorkonfigurierte Hardware-Appliances mit vorinstalliertem und validiertem Henri Neuronal Core. Das Infrastrukturteam des Kunden integriert die Appliance in die bestehende Netzwerk- und Speicherumgebung.
Software-Deployment: Das Neuronal-Core-Software-Image wird auf kundenseitig bereitgestellter Hardware installiert, die die Mindestanforderungen erfüllt. Dieser Pfad bietet maximale Flexibilität für Organisationen mit strikten Hardware-Beschaffungsprozessen oder Air-Gap-Anforderungen, die den Erhalt externer Hardware ausschließen.
Deployment-Phasen
Alle Deployments durchlaufen fünf strukturierte Phasen:
- Phase 1 — Umgebungsanalyse: Technische Prüfung bestehender Infrastruktur, Sicherheitsarchitektur, Netzwerktopologie und Integrationsanforderungen. Ergebnis ist ein auf die konkrete Umgebung zugeschnittenes Deployment-Spezifikationsdokument.
- Phase 2 — Hardware-Integration: Physische Installation (Appliance) oder Hardware-Validierung (Software-Pfad), gefolgt von Netzwerkintegration und Speicherkonfiguration. Das Sicherheitsteam prüft alle Netzwerkverbindungen und Zugriffskontrollen.
- Phase 3 — Systeminitialisierung: Initialisierung des Neuronal Core, Installation der Modellgewichte und Basiskonfiguration. Das System führt Selbstdiagnosen durch und validiert alle Subsystem-Verbindungen. Anfängliche Betriebsparameter werden konfiguriert.
- Phase 4 — Betriebliche Feinabstimmung: Der Neuronal Core wird mit repräsentativen Betriebsdaten kalibriert. Verarbeitungsparameter, Speicher-Aufbewahrungsrichtlinien und Sensorintegrations-Schwellenwerte werden für die konkrete Betriebsumgebung angepasst.
- Phase 5 — Übergabe: Schulung des Betriebsteams, Dokumentationsübergabe und formale operative Abnahme. Das SynapSync-Team steht für Support zur Verfügung, aber das System läuft ab diesem Zeitpunkt unter voller Kundenkontrolle.
Air-Gapped Deployments
Für Organisationen, die ein vollständig isoliertes Deployment ohne externe Netzwerkkonnektivität benötigen, bietet SynapSync einen dedizierten Air-Gapped-Deployment-Prozess. Alle erforderlichen Komponenten — Software, Modellgewichte, Dokumentation und Update-Pakete — werden auf verschlüsselten physischen Datenträgern geliefert. Das Deployment-Team arbeitet vollständig innerhalb der geheimhaltungsbedürftigen oder isolierten Umgebung, ohne jegliche ausgehende Konnektivität zu benötigen.
Air-Gapped-Deployments sind operativ identisch mit Standard-Deployments. Es gibt keinen funktionalen Unterschied zwischen einem vernetzten und einem Air-Gapped-SynapSync-System.