Die Verarbeitungsschicht
Die Verarbeitungsschicht ist eine speziell entwickelte, verteilte Inferenz-Engine, optimiert für nachhaltigen Durchsatz in isolierten Umgebungen — nicht für kurze Bursts unter Idealbedingungen, sondern für kontinuierlichen Betrieb über Jahre. Sie unterstützt sowohl CPU- als auch GPU-Ausführungspfade mit automatischer Lastverteilung über die verfügbaren Rechenressourcen des jeweiligen Deployments.
Warum kein Cloud-Offload
Jede Inferenz läuft auf Hardware, die physisch am Standort steht. Das ist keine Performance-Notlösung, sondern die architektonische Grundvoraussetzung für Air-Gap-Fähigkeit: Ein System, das externe Rechenleistung benötigt, um zu funktionieren, kann per Definition nicht air-gapped betrieben werden. Die Verarbeitungsschicht ist deshalb von Grund auf für lokale Ausführung ausgelegt, nicht nachträglich dafür angepasst.
Von der Theorie zur gemessenen Latenz
Im aktuellen Produktivdeployment zeigt sich, was das in der Praxis bedeutet: Henris Anomalieklassifikation läuft in unter 40 Millisekunden pro Zyklus — vollständig auf der vor Ort vorhandenen Hardware, ohne dedizierte GPU-Infrastruktur. Diese Zahl stammt im Produktivbetrieb aus dem laufenden Betrieb, nicht aus einem Laborbenchmark.