Diese Seite beschreibt, wo die Autonomie des Systems endet. Was der autonome neuronale Core überhaupt tut, steht unter Henri Neuronal Core; welche Entscheidungen in der Architektur stecken, unter Ethik.
Grenzen sind konfiguriert, nicht dem System überlassen
Die Autonomie-Engine des Neuronal Core arbeitet innerhalb konfigurierbarer Grenzen, die von der einsetzenden Organisation festgelegt werden — nicht von Henri selbst. Diese Seite beschreibt, wie diese Grenzen in der Praxis funktionieren und wo die Verantwortung zwischen System und Betreiber verläuft.
Autonome Aktion vs. Eskalation
Wenn eine Mustererkennung einen Konfidenz-Schwellenwert überschreitet, wählt Henri eine Reaktion aus seiner Aktionsbibliothek — abhängig von der Aktionsklasse wird sie entweder autonom ausgeführt oder zur Prüfung an den Bediener eskaliert. Welche Aktionsklassen autonom laufen dürfen, ist Teil der Konfiguration, die der Betreiber beim Deployment festlegt — nicht eine Entscheidung, die das System sich selbst gibt.
Was passiert, wenn die Konfidenz nicht reicht
Henri protokolliert seine eigenen bekannten Grenzen und verfolgt intern die Genauigkeit seiner Hypothesen. Reicht die Konfidenz nicht aus, um zu handeln, markiert das System dies ausdrücklich zur Prüfung, statt zu raten. Das ist der zentrale Sicherheitsmechanismus dieser Architektur: lieber eine offene Frage an einen Menschen als eine falsche autonome Handlung.
Was außerhalb der Grenzen liegt
- Henri trifft keine Entscheidungen außerhalb der vom Betreiber konfigurierten Aktionsklassen.
- Es gibt keinen Mechanismus für SynapSync, aus der Ferne in ein laufendes Deployment einzugreifen, außer bei ausdrücklicher Einladung zu Supportzwecken.
- Wo Konfidenz fehlt, erfolgt Markierung zur Prüfung — nicht Vermutung oder automatische Eskalation ins Ungewisse.