Protokollagnostische Schnittstellen
Die Sensor-Abstraktionsschicht normalisiert Eingaben aus unterschiedlichsten Sensortypen, Industrieprotokollen und digitalen Datenquellen zu einem einheitlichen internen Format. Für die Verarbeitungsschicht sieht ein normalisierter Sensorwert immer gleich aus, unabhängig davon, ob er ursprünglich von einem Vibrationssensor, einem SPS-Bus oder einem digitalen Datenstrom stammt.
Standardisiertes Treibermodell
Neue Sensortypen werden über ein standardisiertes Treibermodell integriert, ohne die Kernverarbeitungskomponenten zu verändern. Das ist der Grund, warum ein SynapSync-Deployment sich an eine gewachsene, heterogene Sensorlandschaft anpassen kann, statt eine einheitliche Sensor-Infrastruktur vorauszusetzen, die in der Praxis selten existiert.
Wo das in der Praxis zählt
Diese Abstraktion ist die Voraussetzung für Henris parallele Anomalie-Erkennungsfähigkeiten: Jede Fähigkeit zielt auf eine eigene Signalklasse, unabhängig davon, über welches physische Protokoll das Signal ursprünglich hereinkam. Ohne eine saubere Abstraktionsschicht müsste jede Erkennungsfähigkeit ihre eigene protokollspezifische Logik mitbringen — mit der Abstraktion arbeiten alle mit demselben normalisierten Eingabeformat.