Was Process AI ist

Process AI sitzt zwischen den Maschinen und der Plattform: Es verbindet sich direkt mit der Maschinensteuerung, liest jeden Sensorwert im Moment seiner Entstehung und entscheidet kontinuierlich, ob sich die Maschine normal verhält. Ein Alarm kommt nie allein — er benennt den verantwortlichen Sensor, den Ist-Wert, den erwarteten Wert und die Richtung der Abweichung. Auf der Referenzinstallation überwacht Process AI 360 Signale einer Industrieanlage, bewertet im Sekundentakt.

Was es heute belegbar kann

Erklärt jeden AlarmNicht ein Score — der benannte Sensor, sein Messwert, der erwartete Wert und die Richtung der Abweichung
Fängt langsame ProblemeSchleichende Drift über Stunden, für die feste Alarmgrenzen strukturell blind sind
Startet ohne TrainingsdatenBaseline aus den ersten Messwerten — Nutzen ab Woche eins, ohne Datensammelprojekt
Nichts verlässt das WerkErkennung, Historie und KI-Assistent auf Kundenhardware — air-gap-fähig
Liest die Anlage, wie sie istBeckhoff/TwinCAT und OPC-UA, ohne neue Hardware, ohne Eingriff ins Steuerungsprogramm
Konfiguriert, nicht programmiertEine neue Maschine ist eine Konfigurationsdatei, kein Softwareprojekt
Trainiert auf echten DatenReale Produktionsdaten einer realen Linie — keine Simulation, kein öffentlicher Datensatz

Der Einstieg: Festpreis-Module

Jedes Modul ist eine Dienstleistung mit festem Umfang, fester Laufzeit und benanntem Ergebnis — kein Software-Abo. Sie enden mit einem Bericht über Ihre Anlage, gemessen an Ihren Daten.

Was wir Ihnen nicht versprechen

Ein Anbieter, der Ihnen vor dem ersten Blick auf Ihre Daten eine Genauigkeit nennt, rät. Wir nennen keine Genauigkeit vorab, rechnen keine Ergebnisse aus fremden Werken hoch und versprechen keine Vorhersagen, bevor unsere Vorhersagen an der Realität gemessen sind. Was heute belegbar ist, steht oben — damit arbeiten Sie ab Woche eins.

Und darüber: Henri

Process AI arbeitet vollständig eigenständig. Henri — der Neuronal Core — ist die Intelligenzschicht darüber: Kontext, Muster, Gedächtnis über allen Datenquellen. Henri kann mit Process AI verbunden werden — muss aber nicht.

Häufig gestellte Fragen

Braucht Process AI historische Daten, bevor es losgeht?

Nein. Der universelle Drift-Watchdog lernt die Normalbereiche jedes Signals aus den ersten Messwerten und überwacht ab dann kontinuierlich — ohne Trainingsdaten, ohne Datensammelprojekt. Maschinenspezifisch trainierte Modelle kommen dazu, sobald Ihre Datenlage es hergibt.

Was unterscheidet das von unseren bestehenden Alarmen?

Zwei Dinge. Erstens erkennt Process AI schleichende Drift, die nie eine feste Alarmgrenze reißt — sie summiert kleine Abweichungen, statt auf eine große zu warten. Zweitens erklärt jeder Alarm sich selbst: benannter Sensor, Ist-Wert, erwarteter Wert, Richtung der Abweichung — eine Arbeitsanweisung statt einer roten Lampe.

Welche Steuerungen werden unterstützt?

Beckhoff/TwinCAT und OPC-UA — an echter Anlagen-Hardware verifiziert. Ohne Gateway-Hardware, ohne Änderung am Steuerungsprogramm. Dazu Web-Datenschnittstellen des Kunden.

Verlassen unsere Produktionsdaten das Haus?

Nein. Erkennung, Fehlerhistorie und der KI-Assistent laufen vollständig auf Ihrer Hardware. Keine Cloud-Verbindung nötig — das System funktioniert auch air-gapped.

Welche Genauigkeit kann ich erwarten?

Das sagen wir Ihnen vorher nicht — und misstrauen Sie jedem, der es tut. Die Genauigkeit hängt von Ihren Daten, Maschinen und Sensoren ab. Was wir zusagen: Im Rahmen eines Moduls erhalten Sie einen Genauigkeitsbericht für Ihre eigene Anlage, gemessen an Ihren Daten.